Wir sind zu Gast im Maria-Ward-Platz 10,
94469 Deggendorf

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Dienstag 5. Mai bis Freitag 8. Mai 2015, von 15 bis 19 Uhr
Figurentheater miterleben:
Theaterproben - Ausstellung von Figuren und Kulissen
Samstag 9. Mai 2015, 19 Uhr
Abschlussfeier mit Vorführungen
Kontakt:
+49 (0)991 40 87 33 01
galerie@pasquay.net
Parkmöglichkeit: Tiefgarage Maria-Ward-Platz

Zitat aus Georg Apfels Aufzeichnungen von 1982:

«Die Geburtsstunde schlug dem Theater anlässlich eines Geburtstags.
Eines Kindergeburtstags.
Als Max Leopold von Linprun im März 1982 drei Jahre alt wurde,
bestand das väterliche Geburtstagsgeschenk
aus der Dramatisierung
eines von ihm innig geliebten Kinderbuches mit dem Titel „Hokus Pokus in der Nacht“.
Diesem Ereignis vorausgegangen waren aber ein ständiges Seufzen und Lamentieren
über die immer weiter fortschreitende Kultur- und Niveaulosigkeit unserer Gesellschaft,
der es entgegenzuwirken gelte.
Das „Geburtstagsgeschenk“ war eine erste, sehr private Gegenmaßnahme.
Eine Gegenmaßnahme mit Folgen.
Denn als die Mitspieler während des Probens und der Aufführung
ein nie gekanntes Gefühl der Begeisterung erfuhren,
entschlossen sie sich zum Weitermachen.
Sie haben Freude am künstlerischen Gestalten.
Sie wollen inzwischen auch gefordert sein und sich der Diskussion stellen.
Sie wollen nicht nur klagen, sondern handeln,
weder an der Schule noch der Universität verkrusten.
Sie wollen der näheren und – warum nicht? – weiteren Umwelt
Möglichkeiten einer künstlerischen Betätigung aufzeigen.
Sie wollen – warum nicht? – Kunst machen.
Sie hoffen schließlich, nicht den Mur zu verlieren
und möglichst viele mit ihrer Begeisterung anzustecken.»

Folgende 7 Stücke kamen zur Aufführung

Hokuspokus in der Nacht

nach dem gleichnamigen Bilderbuch
von Mira Lobe (Autor) und Winfried Opgenoorth (Illustrator)
Handlung
Still und dunkel steht das Haus da, alle schlafen. Nur die Maus Marlene ist wach. Dann kommt der alte Mugelmann, der wieder mal nicht schlafen kann. Und nach der Reihe tauchen alle auf: der Klaus, der Gärtner, der Fritz, die Fanni, der Clown, Frau Rundlich, der Mops, Habakuk und Nepomuk, die Ruth und die Wanda, und – als special guest – das Krokodil. Immer lauter wird’s und bunter, bis schließlich der Spuk zu Ende ist. Die Lichter gehen aus und das Haus steht wieder da wie am Anfang: still und dunkel.
Mitspieler:
Georg Apfel, Ihr Kollege am Niederalteicher Gymnasium mit den Fächern Deutsch und Französich,
Werner Waas, damals Student der Theaterwissenschaften und Germanistik an der Universität Erlangen,
Gita Kümmelschuh und Sigfried Ostertag, beide damals Kollegiaten ebenfalls am Gymnasium Niederalteich
Uraufführung März 1982

Moralisches Spiel von der Fahrt zur Hölle

nach dem Stück „Auto da Barca do Inferno” (Spiel von der Höllenbarke)
aus dem Jahre 1517 von Gil Vincente
Gil Vicente (um 1465 – um 1536) war ein portugiescher Dramatiker und gilt als der Gründer des portugiesischen Theaters. Seine an die 50 Stücke sind oftmals bissige Satiren (Farcen) der zeitgenössischen Gesellschaft.
Das „Auto da Barca do Inferno” (Spiel von der Höllenbarke) aus dem Jahre 1517 spielt an einer Anlegestelle: An einem Kai befindet sich ein Engel, mit dem Boot ins Paradies und am anderen der Teufel, der mit den Seelen in die Hölle segeln will. Nach und nach kommen die Toten aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten und, natürlich, alle wollen ins Paradies. Aber wer nimmt einen arroganten Adeligen, eine Kupplerin, einen Mönch samt Freundin usw. ins Paradies?
Mitspieler
Georg Apfel und Schüler vom Gotthard-Gymnasiums Niederalteich
Aufführungen
25. Juli 1982 bei einem Sommerfest in Langenhardt
Regensburger Studententheater

Der Schauspieldirektor

von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Schauspieldirektor Frank muss eine neue Darstellertruppe zusammenstellen und sich dabei mit den Eigenheiten und Rivalitäten der Schauspieler und Sänger auseinandersetzen. Zusätzlich sieht er sich mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert, die schließlich durch den Bankier Eiler ausgeräumt werden können: Allerdings unter der Bedingung, dass im Gegenzug Eilers Geliebte Madame Pfeil auch ein Engagement erhält. Nacheinander treten nun die einzelnen Künstler auf und liefern vor dem Impresario Frank Proben ihres Könnens ab. Während die Schauspieler Kostproben aus bekannten Stücken der Zeit geben, nimmt Madame Herz dies zur Gelegenheit, eine pathetische Arietta („Da schlägt die Abschiedsstunde“) zu Gehör zu bringen, wohingegen Mademoiselle Silberklang mit einem Rondo („Bester Jüngling“) zu bestechen versucht. Als die Sprache danach auf die Gagen kommt, entlädt sich die offene Konkurrenz unter den Beteiligten in einem Terzett („Ich bin die erste Sängerin“), weil niemand dem anderen ein höheres Gehalt (und die damit ausgedrückte Anerkennung) gönnt. Schließlich droht Frank, das gesamte Unternehmen abzublasen, sollten sich die Akteure nicht einigen können. Daraufhin verzichtet auch Buff, nachdem er zuvor zum ersten Buffo ernannt wurde, auf eine besondere Stellung innerhalb der Truppe. Im Schlussgesang kommen alle überein, dass kein Künstler sich über den anderen stellen und man das Publikum allein entscheiden lassen solle, wer der beste sei.
Mitspieler:
Georg Apfel, Werner Waas, Gita Kümmelschuh und Sigfried Ostertag
Aufführungen:
31. 12. 1982 Uraufführung in Langenhardt
24. 03. 1984 VHS Deggendorf

Petruschka

von Igor Strawinski
  • Bild I „Volksfest in der Butterwoche“: Schauplatz ist ein Jahrmarkt auf dem Platz der Admiralität in St. Petersburg während der Butterwoche im Jahr 1830. Zu sehen sind diverse Schausteller, unter anderem auch das kleine Theater des Gauklers. Ein bunt gemischtes Publikum aus Kindern, Betrunkenen, vornehmer Gesellschaft und einfachen Leuten drängt über den Jahrmarkt. Die Beteiligten werden dabei durch typisierende Musik untermalt. So zum Beispiel die Tänzerin der Spieldosenszene, bei der das Volkslied „Am trüben Herbstabend“ als Vorlage genutzt wird. In dem Rahmen dieses bunten Treibens spielt die Haupthandlung: Das Puppenspiel eines Gauklers, dessen Puppen - die Ballerina, Petruschka und der Mohr - durch das Wirken seiner Magie, einer Flötenmelodie, menschlich geworden sind.
  • Bild II „Bei Petruschka“: Die Szene spielt in der Zelle Petruschkas. Der melancholische Petruschka (typischer Mitleidsheld russischer Jahrmärkte) leidet unter der grausamen Misshandlung des Gauklers, seinem lächerlichen Äußeren und seiner Hässlichkeit. Er sucht Trost in seiner Liebe zur dummen und eitlen Ballerina, wird aber wegen seiner Hässlichkeit und Unbeholfenheit zurückgewiesen. Stattdessen verliebt sie sich in den bösartigen, aber prachtvoll gekleideten Mohren.
  • Bild III „Beim Mohren“: Handlungsort ist nun das Zimmer des Mohren. Die Ballerina ist von den prachtvollen Gewändern des Mohren beeindruckt und will ihn für sich gewinnen. Als sie sich schließlich in die Arme fallen, erscheint Petruschka. Er ist eifersüchtig und so kommt es zu einem Handgemenge, an dessen Ende Petruschka vom Mohr aus dessen Wohnung geworfen wird und die Ballerina davonläuft.
  • Bild IV „Volksfest in der Butterwoche“: Schauplatz ist wieder der Jahrmarkt. Erneut wird das bunte Treiben der vergnügten Menschenmenge gezeigt. Ein fröhlicher Tanz jedoch wird durch einen Schrei aus dem kleinen Theater abrupt unterbrochen. Petruschka versucht vor dem wuterfüllten Mohr zu flüchten. Die Ballerina versucht noch vergeblich den Mohren zurückzuhalten, doch es gelingt ihm Petruschka mit seinem Säbel zu töten. Die erschrockenen Jahrmarktsbesucher sehen zu, wie Petruschka klagend stirbt. Um die Menge zu beruhigen zeigt der Gaukler, dass es sich noch immer lediglich um Puppen handelt. Die Menge verläuft sich wieder und nur der Gaukler bleibt alleine auf der Bühne zurück, um den Leichnam Petruschkas ins Theater zurückzutragen. In diesem Moment erscheint über dem Theater der Geist Petruschkas, der den Gaukler verhöhnt. Dieser lässt Petruschka erschrocken fallen und flieht von der Bühne.

Mitspieler:
Georg Apfel, Werner Waas, Gita Kümmelschuh und Sigfried Ostertag
Aufführungen:
Im Januar 1984 wurde das Stück im Münchner Stadtmuseum aufgeführt

Der kleine Prinz

Weitere Bilder auf der Web-Seite Manfred von Linprun
nach dem gleichnamigen Buch von Antoine de Saint-Exupéry
Zufällig begegnet der Erzähler, nachdem er mit seinem Flugzeug in der Sahara notgelandet ist, dem kleinen Prinzen, der ihn bittet: „Zeichne mir ein Schaf …“ Da der Prinz aber mit allen Zeichnungen, die der Flieger anfertigt, unzufrieden ist, zeichnet jener eine Kiste und erklärt: „Das Schaf, das du willst, steckt da drin.“ Der kleine Prinz hat im Übrigen keine Mühe, die Zeichnung mit der Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut, als solche zu erkennen.
Tag für Tag erzählt nun der kleine Prinz dem Erzähler von den Stationen seiner Reise zur Erde. Er stammt nicht von der Erde, sondern von einem kleinen Asteroiden, „kaum größer als ein Haus“. Dieser Asteroid wurde von einem türkischen Astronomen entdeckt, der aufgrund seiner traditionellen Kleidung von niemandem ernst genommen wurde. Als er aber zu einer Konferenz mit Anzug und Krawatte erschien und seine Äußerungen wiederholte, erhielt er langen Applaus.
Auf seinem Planeten war der kleine Prinz hauptsächlich damit beschäftigt, Vulkane zu reinigen und die Affenbrotbäume herauszureißen, damit sie nicht den ganzen Planeten überwucherten und schließlich sprengten. Es sei eine Frage der Disziplin: „Wenn man seine Morgentoilette beendet hat, muss man sich ebenso sorgfältig an die Toilette des Planeten machen.“
Einmal war auf dem Planeten des kleinen Prinzen eine Blume gewachsen, hatte ihre Knospe entwickelt, ordnete ihre Blütenblätter und enthüllte sich gerade zur Stunde des Sonnenaufgangs. Der kleine Prinz unterhielt sich mit ihr, doch quälte sie ihn bald mit ihrer Eitelkeit. „Man darf den Blumen nicht zuhören, man muss sie anschauen und einatmen.“ Schließlich verließ der Prinz seinen Planeten.
Auf der Suche nach Freunden besucht er weitere Asteroiden in der Umgebung, deren jeder das Lebensfeld eines ichbezogenen, in seiner Berufswelt eingeschlossenen Menschen darstellt. So trifft er eine Reihe von einsamen Personen: einen König, der ein fiktives Reich beherrscht und für den der kleine Prinz nur ein Untertan ist; einen Eitlen, der ihn als Bewunderer sieht; einen Alkoholiker, der trinkt, um seine Trunksucht zu vergessen; einen Geschäftsmann, der behauptet, die Sterne zu besitzen; einen pflichtbewussten Laternenanzünder und einen Geografen, der riesige Wälzer schreibt, in denen jedoch zum Kummer des Prinzen die wichtigen Dinge des Lebens nicht beschrieben würden. Der Geograf rät dem kleinen Prinzen, den Planeten Erde zu besuchen.
Und so kommt der kleine Prinz auf den siebten Planeten, die Erde. Nach einem Gespräch mit einer klugen Schlange durchquert er die Wüste in Afrika und begegnet einer Blume, findet einen Rosengarten und trifft schließlich einen Fuchs, der ihm das Geheimnis einer einmaligen Bindung zwischen zwei Wesen erklärt: „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“ und: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Dann verrät er dem Prinzen sein Geheimnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Nach diesen Berichten des kleinen Prinzen geschieht, was der Erzähler befürchtet hatte: Der letzte Tropfen seines Wasservorrats ist getrunken. Daher machen er und der kleine Prinz sich auf, einen Brunnen zu suchen, den sie schließlich auch finden. Da erkennt der kleine Prinz, dass ein ganzes Feld von Rosen nicht jene eine aufwiegen kann, die er zurückgelassen hat und bekommt Heimweh nach seinem Asteroiden. Er sucht eine Möglichkeit, zurückzugelangen. Er sagt: „Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer. […] Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen.“ Er verabredet sich mit der Giftschlange am Brunnen, um von ihr gebissen zu werden. Danach fällt er lautlos in den Sand und ist am nächsten Morgen verschwunden. Der Flieger hat unterdessen sein Flugzeug repariert und kehrt in seine Welt zurück, bittet aber die Leser, ihn bei der weiteren Suche nach dem kleinen Prinzen zu unterstützen
Mitspieler:
Georg Apfel, Werner Waas, Gita Kümmelschuh und Sigfried Ostertag
Aufführungen:
1986 Aula Comenius-Gymnasium Deggendorf
1986 Bürgerspital Plattling
2012 Wagnerkeller Vilshofen
2013 Stadl Wolfstein
Der Kleine Prinz
nach dem gleichnamigen Buch von
Antoine de Saint-Exupéry
aufgeführt durch Manfred von Linpruns Figurentheater Langenhardt.
Er hat Figuren, Bühnenbild und Regie übernommen. Alle Rollen wurden von Georg Apfel gesprochen.
Mitspieler waren
Maria Armansperger
Gerhard Gehm
Ulla Malterer
Philip Schrimpf
Margit Vöhringer

Nocturno

Ein Spielin drei Teilen
mit Musik von J.-F. Rebel, F. Couperin, H. Purcell, W. A. Mozart
Texte von H. Heine, Bauldelaire, Dante, Luis de Camoes, M. Opitz
«Vor allem aber is der Mensch ein Spiel der Zeit.
Das Glück spielt mit ihm, und er mit allen Sachen.»
Daniel Casper von Lohenstein
«Der Tod, das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich gemacht.
Über meinem Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt vor lauter Liebe,
ich hör es sogar im Traum.»
Heinrich Heine
«Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.»
Johann Wolfgang von Goethe
«Kunst ist die rechte Hand der Natur»
Friedrich Schiller
«Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens ist des Künstlers Beruf.»
Robert Schumann
«Ich habe die Vermutung, dass allem und jedem Kunstsinn
der Sinn für Musik beigestellt werden müsse.»
Johann Wolfgang von Goethe
«Es kommt mir alles wie tot vor, wo ich nicht Musik höre»
Friedrich Nitzsche
Mitspieler
Georg Apfel, Werner Waas, Gita Kümmelschuh und Sigfried Ostertag
Aufführungen:

Die Ver-führung aus dem Serail

Weitere Bilder auf der Web-Seite Manfred von Linprun
nach Wolfgang Amadeus Mozatrs Ent-führung aus dem Serail
Konstanze, eine junge Spanierin, ihre englische Zofe Blonde und deren Freund, der Diener Pedrillo, sind nach einem Seeräuberüberfall von Konstanzes Verlobtem, dem spanischen Edelmann Belmonte, getrennt und auf einen Sklavenmarkt verschleppt worden. Glücklicherweise kauft sie Bassa Selim, ein gebürtiger Spanier, einst Christ und jetzt Moslem, und sorgt dafür, dass sie in seinem am Meer gelegenen Palast unter halbwegs erträglichen Bedingungen leben können. Belmonte hat nach Monaten einen Brief seines Dieners Pedrillo erhalten und kennt nun den Aufenthaltsort der Vermissten. Er segelt zu der von Pedrillo bezeichneten Küste, entschlossen, die Entführten zu retten.
Erster Akt
Belmonte sucht seine Verlobte Konstanze (Arie: „Hier soll ich dich denn sehen"). Osmin, Selims Diener, betritt den Garten, um Feigen zu pflücken. Obwohl er von Belmonte mehrfach angesprochen wird, ignoriert er ihn vollständig (Arie: „Wer ein Liebchen hat gefunden“). Belmonte bedrängt ihn wegen Informationen (Duett: „Verwünscht seist du samt deinem Liede!“). Osmin ist verärgert (Arie: „Solche hergelaufne Laffen“). Nachdem Osmin gegangen ist, trifft Belmonte auf Pedrillo und sie planen, die beiden Frauen zu befreien (Arie: „Konstanze, dich wiederzusehen“).
Von einem Janitscharenchor begleitet („Singt dem großen Bassa Lieder“) tritt Selim mit Konstanze auf, um deren Liebe er vergebens wirbt; sie eröffnet ihm, dass ihr Herz bereits vergeben ist (Arie der Konstanze: „Ach ich liebte, war so glücklich“). Auf Pedrillos Anraten stellt Selim Belmonte als Baumeister ein, aber Osmin verweigert ihm den Zutritt zum Palast immer noch (Terzett: „Marsch! Trollt euch fort!“).
Zweiter Akt
Blonde weist die rüden Annäherungsversuche Osmins zurück (Arie: „Durch Zärtlichkeit und Schmeicheln“). Nach einem Duett („Ich gehe, doch rate ich dir“) lässt Osmin schließlich von ihr ab. Blonde versucht, Konstanze in ihrem Kummer zu trösten (Rezitativ und Arie: „Welcher Wechsel herrscht in meiner Seele“ – „Traurigkeit ward mir zum Lose“). Als Bassa Selim ihre Liebe einfordert und ihr Gewalt androht, trotzt sie ihm und wünscht sich den Tod (Arie: „Martern aller Arten“).
Pedrillo informiert Blonde, die seine Geliebte ist, dass Belmonte in der Nähe und alles für die Flucht vorbereitet sei. Blonde ist voller Freude (Arie: „Welche Wonne, welche Lust“). Pedrillo lädt Osmin zu einer Flasche Wein ein in der Hoffnung, ihn betrunken machen zu können (Arie: „Frisch zum Kampfe, frisch zum Streite“ und Duett: „Vivat Bacchus! Bacchus lebe!“). Mit diesem Plan gelingt es ihm, Osmin aus dem Weg zu räumen, sodass Belmonte seine geliebte Konstanze treffen kann (Quartett, Belmonte, Konstanze, Pedrillo, Blonde: „Ach, Belmonte! Ach, mein Leben“). Die beiden Paare finden wieder zueinander und planen die Flucht.
Dritter Akt
Belmonte und Pedrillo wollen die Befreiungsaktion starten (Arie, Belmonte: „Ich baue ganz auf deine Stärke“; Romanze, Pedrillo: „In Mohrenland gefangen war“). Belmonte kann zunächst mit Konstanze fliehen, doch als Pedrillo und Blonde ihnen folgen wollen, werden sie von Osmin gefasst (Arie: „Ha, wie will ich triumphieren“); Belmonte und Konstanze werden ebenfalls zurück in den Garten gebracht. Bassa Selim, der in Belmonte den Sohn seines Todfeindes erkennt, will sie zum Tode verurteilen. Konstanze und Belmonte nehmen Abschied vom Leben (Duett: „Welch ein Geschick! O Qual der Seele“). Der Bassa zeigt sich aber großmütig und schenkt den Liebenden mit der Begründung, es wäre ein weit größeres Vergnügen eine erlittene Ungerechtigkeit durch Wohltaten zu vergelten als Laster mit Lastern zu tilgen, die Freiheit – zur Bestürzung von Osmin, der eine grausame Hinrichtung vorgezogen hätte (Finale: „Nie werd' ich deine Huld verkennen“; darin: „Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heiße Stangen“).
Mitspieler
Ingrid Erndl, Manfred von Linprun, Alexander Ranner, Birgit Siebers, Paul Urmann, Margit Vöhringer
Aufführungen
Stadtmuseum Deggendorf
2010 Ziegel- und Kalkmuseum Flintsbach

Bilder der Figurenausstellung in Flintsbach

Wir bedanken uns bei Frau Andrea Weidemann
für den Artikel in «deggendorf aktuell»
vom 23. April 2015

Wir bedanken uns bei Frau Josefine Eichwald
für den Artikel in Deggendorfer Zeitung
vom 9. Mai 2015

 

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