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ZUR ERSTEN AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IN DEN NEUEN RÄUMEN
LADEN WIR SIE UND IHRE FREUNDE AM MITTWOCH 17. DEZEMBER 2014 UM 19 UHR
HERZLICH EIN
ZU DEN WERKEN DES KÜNSTLERS SPRICHT HERR GEORG APFEL
IM BENACHBARTEN CAFÉ MONOKEL

Für diese Ausstellung montierte von Linprun Bilder aus den Jahren 1984 und 2014.
Er stellt damit einen Zeitsprung von 30 Jahren dar.
Bild 1,
ausgestellt 1984 in der GALERIE PASQUAY
Der Minimalismus oder englisch Minimal-Art ist eine in den frühen 1960er Jahren in den USA als Gegenbewegung zur gestischen Malerei des Abstrakten Expressionismus entstandene Kunstströmung der Bildenden Kunst.
Minimalismus strebt nach Objektivität, schematischer Klarheit, Logik und Entpersönlichung. Typisch ist das Reduzieren auf einfache und übersichtliche, meist geometrische Grundstrukturen (sogenannte Primary Structures), häufig in serieller Wiederholung. So entstanden eigene Ordnungen, mit ihren eigenen Regeln und Gesetzen, die mit Gegensätzen wie Anfang und Ende, Fülle und Leere operierten.
Bild 2, 3 und 4
sind Collagen mit den Titeln „Helix 1“,Helix 2“ und Helix 3“
Zeit scheint in Form einer Spirale (Helix) abzulaufen.
Dinge ereignen sich erneut auf einer anderen Ebene.
Eine Runde sieht von Linprun in der Wiederholung seiner Ausstellung nach
30 Jahren in der GALERIE PASQUAY.
Der Begriff „Collage“ ist entlehnt aus dem Französischen, wo es eine Ableitung von dem Verb „coller“ (leimen, kleben) und vom Substantiv „colle“ (Leim) ist, das wiederum aus dem Griechischen stammt, „kólla“.
Bild 5
wurde zerschnitten und für die Collagen „Helix 1“,Helix 2“ und Helix 3“ verwendet.


Elfteiliges Acrylbild hinter Fensterglas (entstanden 2011)
Es spiegelt – der Betrachter ist im Bilde.
Spuren reiner Farben - Actionpainting?
Doch da sind die rationellen Linprunschen Würfelkanten nicht nur in
Weiß, im kalten Licht der Vollkommenheit.
Rot drängt sich in den Vordergrund.
Blut und Lebenskraft, Farbe aller Leidenschaften.
Blau rückt in die Ferne, als Farbe der unbegrenzten Dimensionen.
Gelb: wertvoll wie Gold
versus Kennfarbe der Geächteten.
Schwarz ist eigentlich gar nicht da,
bringt aber alle anderen Farben erst zum Leuchten.
Das Bild mit einer Breite von 2,4 m und einer Höhe von 2,2 m wurde in elf Einzeltafeln
(je 60 cm x 80 cm) zerteilt. Auf vier Hochformaten liegen drei Querformate auf denen wiederum vier Hochformate stehen. Alle sind hinter Fensterglasscheiben gesetzt.

Rede von Georg Apfel
zur Ausstellungs- und Galerieeröffnung
am 17. Dezember 2014
Download im pdf-Format mit Klick auf das Bild links

Wir bedanken uns bei Herrn Rüdiger Schernikau
für den Artikel in der Deggendorfer Zeitung
(Ausgabe Freitag, 19. Dezember 2014)

Wir bedanken uns bei Frau Gabriel
für den Artikel im Plattlinger Anzeiger
(Ausgabe Montag, 22. Dezember 2014)

Manfred von Linprun: Spiralenskulptur

Sie Besteht aus 7 Metall-Spiralen in 6 Ebenen.
Zwischen Beamer und Leinwand
an einem Perlonfaden aufgehängt,
kann der Betrachter das Objekt
im Licht der wechselnden Linprunschen Bilder
in Bewegung versetzen.
Die Lichtreflexe auf Skulptur und Leinwand
vereinigen sich zu einem bewegten,
ständig neuen Gesamtkunstwerk.

Der griechische Mathematiker Archimedes
(um 287 bis 212 v. Chr.) definierte erstmals
(die nach ihm benannte) Spirale:
«Wenn ein Halbstrahl sich innerhalb einer Ebene
um seinen Ursprung
mit gleichförmiger Geschwindigkeit dreht,
gleichzeitig aber sich ein Punkt auf diesem Halbstrahl
mit gleichförmiger Geschwindigkeit
vom Ursprung aus bewegt,
so wird der Punkt eine Spirale beschreiben.»

Albrecht Dürer (1471 – 1528),
der bedeutendste deutsche Künstler der Renaissance,
beschrieb erstmalig eine logarithmische Spirale,
die auf einem Rechteck im goldenen Schnitt beruht.
Er bezeichnete die «ewige Linie»,
(sie kann an beiden Enden
unendlich oft fortgesetzt werden) als «Schneckenlinie».


Manfred von Linprun: Kreisbogen-Objekt und -Bilder

Sechs Metall-Bögen von Kreisen mit verschiedenen Radien sind rot, blau und gelb lackiert.
Die Kreisgestalt ist unter den regelmäßigen Figuren von einzigartiger Ganzheit und Geschlossenheit. Sie ist ein Zeichen für Unendlichkeit da sie aus einer unendlichen Linie gebildet ist.
In der Bronzezeit und im alten China war der Kreis immer ein Symbol des Kosmos. Immer in Form einer runden Scheibe mit einem Loch in der Mitte. Goethe benutze auch seinen Farbkreis um die Harmonie zwischen Farben zu verdeutlichen. Leonardo Da Vinci verwendete den Kreis, um die Vollkommenheit des menschlichen Körpers zu zeigen.
Ein Bogen ist nur ein Bruchteil eines Kreises.
Dieser genügt jedoch, die Gesamtheit des Kreises festzulegen.

 

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Galerist: Johannes M. L. Pasquay, Hofwies 1, 94560 Wolfstein / Offenberg, Telefon: +4 9(0)991 99897-45, E-Mail: johannes.pasquay(at)pasquay.net